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Zusammenarbeitsvereinbarung zu Notfallsituationen in der Erstaufnahmeeinrichtung in Essen- Werden

v.l.n.r: Polizeipräsident Frank Richter, Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher und Oberbürgermeister Thomas Kufen
Zusammenarbeitsvereinbarung zu Notfallsituationen in der Erstaufnahmeeinrichtung in Essen- Werden
Polizei Essen und Mülheim a.d. Ruhr, Bezirksregierung Düsseldorf und Stadt Essen unterzeichnen Zusammenarbeitsvereinbarung.

​Am vergangenen Freitag (26. Juli) unterzeichneten Polizeipräsident Frank Richter, gemeinsam mit der Düsseldorfer Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher und dem Oberbürgermeister Thomas Kufen eine bedeutsame Zusammenarbeitsvereinbarung in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes NRW in Essen. Auch der Betreuungsdienstleister und der Sicherheitsdienst tragen die Vereinbarung mit.

Inhalt der Vereinbarung ist eine gute Kooperation und ein enger Austausch bei einem Notfall in einer Flüchtlingsunterkunft des Landes.

Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) des Landes NRW hat 2018 den Impuls dazu gegeben, um für den Krisenfall die Entscheidungswege in den Landeseinrichtungen abzustimmen. Klare Strukturen für die Mitarbeiter der Bezirksregierung, die Beschäftigten des Betreuungsverbands, des Sicherheitsdienstes und andere sind wichtig. Alle müssen im Krisenfall wissen, was zu tun ist. „Es ist ungeheuer wichtig und sehr hilfreich, dass sich alle Akteure darauf verständigen, wer in einem Unglücks- oder Krisenfall Hauptverantwortlicher ist und wie die Meldewege sind“, betont Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher.

Was konkret wer zu tun hat, wird modellhaft für unterschiedliche Szenarien skizziert: Kommt es beispielsweise zu einem Unwetter, führt die Bezirksregierung Regie und organisiert Ersatzunterkünfte oder Transportmöglichkeiten.

Polizei und Feuerwehr sind dann die Hauptverantwortlichen und werden über die Notrufnummern zuerst informiert, wenn es in einer Unterkunft zu Gefahrensituationen oder Straftaten kommt, wie zum Beispiel bei einer körperlichen Auseinandersetzung. In enger Absprache mit dem Personal des Sicherheits- und Betreuungsdienstes kümmern sich die Mitarbeiter der Behörden um die Bewohnerinnen und Bewohner. Polizeipräsident Frank Richter lobt die intensive Zusammenarbeit: „Die Vorbereitung zur Vertragsunterzeichnung verlief mit den beteiligten Behörden ausgezeichnet. Außerdem ist durch die Unterzeichnung nunmehr gewährleistet, dass in einem Krisenfall noch schneller und professioneller reagiert werden kann.“